Karl May und München

Die neueste Publikation des Karl-May-Verlags entstand unter anderem mit unserer Unterstützung. Der geistige Vater von Winnetou und Old Shatterhand inspirierte zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Münchnerinnen und Münchner, ließ sie von Westmännern und edlen Wilden träumen und lieferte so ein wichtiges Fundament für die bis heute existierende Westernkultur der Isarstadt. Im neu erschienen Buch "Karl May und München" wird die besondere Beziehung des Schriftstellers zu dieser Stadt beleuchtet. Der Cowboy-Club hat hierfür umfangreiches Archiv- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt. Das Buch ist direkt beim Karl-May-Verlag oder im Buchhandel erhältlich.

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Unser Hobby – Wissenschaftlich untersucht!

Was bewegt historische Darsteller, auf Councils und Lagern, bei Treffen und Reenactments oder im ganz normalen Vereinsleben ein möglichst „authentisches“ historisches Erlebnis mit Gleichgesinnten auszugestalten? Welche Sehnsüchte und Faszinationen sind damit verbunden? Wie gehen die Übergänge vom Alltags-Ich zum Hobby-Ich vonstatten? Die Volkskundlerin und Politikwissenschaftlerin Cindy Drexl ist dem auf die Spur gegangen und hat dazu am Beispiel unseres Clubs ihre Doktorarbeit verfasst. Wir gratulieren herzlich zum Erfolg und machen voller Begeisterung auf dieses gelungene Werk aufmerksam! Der Verlag Waxmann, in dem das Werk erschienen ist, bewirbt es wie folgt: "Living History, Reenactment und Rollenspiele verzeichnen in den letzten Jahrzehnten einen hohen Zulauf. Am Beispiel des Münchner Cowboy-Clubs widmet sich Cindy Drexl einem Forschungsfeld, das in den Empirischen Kulturwissenschaften bisher eine marginale Rolle spielt: der Indianisten- und Cowboyszene. Gerade in einer Gesellschaft, in der Lebensläufe projektförmig und Hobbys dem Lifestyle und den Marktlogiken unterworfen werden, erscheint die Mitgliedschaft in einem Verein anachronistisch. Um einen direkten Zugang zur Hobbyistenszene zu erhalten, hat sich die Forscherin selbst anverwandelt. Multisensorische, autoethnographische Erfahrungen kombiniert mit leitfadengestützten Interviews bilden die methodische Grundlage dieser Studie. Diese bietet aus einer emischen Perspektive tiefe Einblicke in ein Hobbyphänomen und die Bedeutung von Vergangenheit." Es entstand ein wertvoller Beitrag über unser Hobby mit Erkenntnissen, die exemplarisch im Cowboy-Club aber sicherlich in der ganzen Szene ihre Gültigkeit haben. Das Buch ist regulär im Buchhandel oder über den Verlag erhältlich: https://www.waxmann.com/waxmann-buecher/?tx_p2waxmann_pi2%5Bbuchnr%5D=4540&tx_p2waxmann_pi2%5Baction%5D=show

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Wildwest München – Ein Kulturphänomen der Isarstadt

Seit dem Gastspiel von William "Buffalo Bill" Cody (oder münchnerisch "der Ochsenwilli") im Jahre 1890 auf der Theresienwiese und dem Boom der Romane von Karl May ist der Wilde Westen ein fester Bestandteil der Münchner Kultur. Im Jahr 2019 veröffentlichten der Haidhausener Heimatforscher Hermann Wilhelm in Zusammenarbeit mit dem Verleger Lothar Büllesbach, Mitglied im Cowboy-Club München das Buch "Wildwest München". Mit Unterstützung durch den Cowboyclub, der Archiv- und Fotomaterial beisteuerte, entstand dieses spannende Werk über dieses Phänomen, welches seit über hundert Jahren fest in der Münchner Kultur verwurzelt ist. Ein Kapitel des Buchs ist den sogenannten "Isarwestern" gewidmet. Der Radiosender Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks veröffentlichte im April 2022 einen Radiobeitrag über diese skurrile Spielart des frühen Kinos in den Umständen seiner Zeit. Auf unserer Facebookseite kann man einen Kurzbeitrag des Bayerischen Fernsehens über das Buch und die Isarwestern sehen. Das Buch ist in Büllesbachs morisel Verlag erschienen und kann von dort oder über AMAZON bezogen werden. Kontakt: Lothar Büllesbach film101 GmbH / morisel GmbH Georgenstrasse 144 80797 Muenchen tel. 089.36082 215 buellesbach@film101.de

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